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Blumen-Grundschule Berlin, Friedrichshain-Kreuzberg |
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Förderung an der Blumen–Grundschule
An der Blumen–Grundschule lernen ältere und jüngere Kinder, Kinder mit unterschiedlichen Muttersprachen und Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam. Alle Kinder werden dabei entsprechend ihrer bisherigen Erfahrungen, Fähigkeiten und Kenntnissen individuell gefördert und gefordert. Die Verschiedenheit der Kinder stellt den Grundstein der pädagogischen Arbeit dar.
In den Jahrgangsstufen 1 und 2 lernen die Schülerinnen und Schüler in Jahrgangsübergreifenden Lerngruppen (JÜL). Die Kinder bearbeiten, je nach Entwicklungs- und Leistungsstand, verschiedenen Aufgaben und Themen und werden so bestmöglich gefördert und gefordert.
Um die unterschiedlichen Anforderungen an die Kinder verwirklichen zu können, werden einige Stunden wöchentlich mit offenen Unterrichtskonzepten, z.B. Wochenplänen, Freiarbeit, Tagesplänen oder Projekten, gearbeitet. Die Kinder erhalten Aufgaben, die ihren individuellen Leistungsständen entsprechen, so dass sie weder unterfordert noch überfordert sind. In den offenen Unterrichtsformen werden auch das selbständige und eigenverantwortliche Arbeiten geübt, welche für ein erfolgreiches Lernen an den weiterführenden Schulen unabdingbar sind.
Im konventionellen Unterricht werden die zu bearbeitenden Aufgaben ebenfalls nach Schwierigkeitsgrad und/oder Umfang differenziert angeboten, um auch hier eine Über– oder Unterforderung zu vermeiden.
Für Kinder, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, gibt es ein spezielles Sprachförderkonzept. Das Erlernen der deutschen Sprache wird den Kindern durch Unterstützung mittels einer weiteren Lehrkraft im Regelunterricht und durch zusätzliche Sprachförderstunden im Kleingruppenunterricht erleichtert.
Kinder, bei denen eine Lese- und/oder Rechtschreibschwäche oder eine Rechenschwäche festgestellt wurde, erhalten einen speziell auf ihre Schwäche abgestimmten Förderunterricht.
In allen Klassen der Blumen–Grundschule lernen Kinder mit und ohne besonderen Förderbedarf (z.B. Lernen, emotionale-soziale Entwicklung, Sprache, geistige Entwicklung) gemeinsam. Der Unterricht wird durch die Klassen- oder Fachlehrer sowie durch eine speziell ausgebildete Sonderpädagogin abgedeckt. So wird allen Kindern ermöglicht, ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend zu lernen und sich bestmöglich zu entwickeln.
Für Kinder, die darüber hinaus eine Förderung benötigen, gibt es an der Schule verschiedene temporäre Lerngruppen.
Für Kinder, bei denen eine besondere Begabung festgestellt wird, wird individuell entschieden, welche Maßnahmen dem Kind gerecht werden (z.B. Teilnahme am Unterricht einer höheren Klassenstufe in dem speziellen Fach, Teilnahme an einer speziellen Arbeitsgemeinschaft, etc.). Rechenschwäche Über den Förderunterricht hinaus können wir an unserer Schule noch eine gesonderte Förderung für Kinder mit einer Rechenschwäche anbieten. Eine eigens dafür geschulte Pädagogin führt jeweils mit einer Wochenstunde für die Jül-Klassen, die 3. und 4. Klasse diese Extraförderung durch. Oft fehlen den Schülern wichtige Voraussetzungen, um erfolgreich lernen zu können. Hier setzen wir an. Unser Ziel ist es ihren Kindern Sicherheit im Zahlenraum bis 10; 20 bzw. 100 zu geben, sodass sie darin mathematische Strukturen erkennen und nutzen können. Des Weiteren werden die vier Grundrechenarten (+,-,*,:) intensiv geübt. Trainiert wird vor allem die Zehnerergänzung und das gedächtnismäßige Rechnen bis 20, damit die Schüler vom zählenden Rechnen weg kommen. Dabei hilft uns die „Kraft der 5“(Denken sie nur an ihre fünf Finger pro Hand.) Wenn diese Dinge verstanden wurden und beherrscht werden, können wir sie auf den nächst größeren Zahlenraum übertragen. Unsere Arbeitsweise ist dabei von unserer Umwelt ausgehend, grundsätzlich handlungsorientiert und stets kommentierend. Denn von dem was ich selbst getan habe und von dem was ich anderen erzählen kann, merke ich mir 90%! Das wäre doch toll!
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